Aktuell  

Mein Recht als Patient
10.03.2010

Wir möchten Sie über eine Veranstaltung im Rahmen des 26. Gesundheitsforum Hannover zu Patientenrechten informieren: „Mein Recht als Patient“, Samstag 13. März '10, Neues Haus der Region Hannover.
Alle weiteren Informationen hier im Flyer (Download PDF, ca. 650 KB)

Veranstaltungskalender März-April
25.02.2010

Alle Veranstaltungen und Termine der Hannöverschen AIDS-Hilfe März/April 2010 auf einen Blick.
Download (Pdf, ca. 270 KB)

Schwerbehindertenstatus darf im Vorstellungsgespräch geleugnet werden
08.12.2009

Früher bestanden für Schwerbehinderte, das heißt Personen mit einem GdB von 50 und mehr, im Rahmen von Einstellungsgesprächen für ein bevorstehendes Arbeitsverhältnis Besonderheiten. Sie mussten auf eine entsprechende Nachfrage, mündlich oder schriftlich, wahrheitsgemäß angeben, dass sie schwerbehindert sind. Dies wurde unter anderem damit begründet, dass der Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse an dieser Information habe, da er aufgrund der einschlägigen Gesetzesvorschriften verpflichtet sei, so genannte Fehlabgaben zu leisten, wenn er nicht ausreichend Schwerbehinderte in seinem Betrieb beschäftigt. Wenn auf eine solche Nachfrage ein Schwerbehinderter die Schwerbehinderung nicht angegeben hat, konnte er sich später nicht auf die Rechte hieraus berufen, insbesondere auf das Zustimmungserfordernis des Integrationsamtes im Rahmen des Kündigungsschutzverfahrens. Dies hat sich seit der Geltung des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) geändert, das auch die Benachteiligung von Personen aufgrund einer "Behinderung" verbietet. Nunmehr ist klargestellt, dass ein Bewerber auch auf Nachfrage seine Schwerbehinderung oder auch nur eine Behinderung nicht angeben muss. Eine entsprechende Nachfrage stellt eine Diskriminierung dar, die nach dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz verboten ist. Für Menschen mit HIV ist dies von besonderer Bedeutung, da die Schwerbehinderung häufig nicht auf äußerlich sichtbaren Merkmalen beruht und viele Menschen mit HIV bereits im jungen Alter den Status als Schwerbehinderte haben. Dies stellt häufig ein großes Hindernis für das Einstellungsverfahren dar. Wer heute im Rahmen des Einstellungsverfahrens seine Schwerbehinderung verschweigt, auch dann, wenn hiernach schriftlich oder mündlich ausdrücklich gefragt wird, verliert dadurch seine Rechte als Schwerbehinderter im Arbeitsverhältnis nicht. Sinnvollerweise sollte er die Schwerbehinderung allerdings erst nach der Probezeit, das heißt nach dem das Arbeitsverhältnis unbefristet geworden ist, offenbaren, da der Schutz der Schwerbehinderung in der Probezeit nicht gilt.

Quelle: Jacob Hösl, Rechtsanwalt, Köln, Schwerpunkt HIV und Recht

Frisch eingetroffen: Gleitgel auf Silikonbasis
26.11.2009

Kondome, Pins & mehr –
jetzt die neue Liste runterladen…

Überprüfung der Verfassungsmäßigkeit Kinderregelsätze
29.09.2009

2. Anstehende BVerfG – Entscheidung zu den Regelsätzen im SGB II /SGB XII

Am 20.Okt. 2009 wird das Bundesverfassungsgericht zur Höhe der Regelleistungen im SGB II /SGB XII eine Entscheidung treffen. Es ist zu erwarten, dass das BVerfG die Kinderregeleistungen nicht akzeptieren wird, entscheidend ist ob mit Wirkung für die Zukunft oder auch mit Wirkung für die Vergangenheit. Wenn die Kinderregelleistungen rückwirkend für Verfassungswidrig erklärt werden, kriegen nur diejenigen Geld die zeitlich vor dem 20. Okt. einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X gestellt haben. Diese Problematik und Musterüberprüfungsanträge stellt der Sozialberatungsverein Tacheles e.V. auf der Tachelesseite zur Verfügung, die Infos sind hier zu finden: www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2009/Rueckwirkend_Ansprueche_Sichern.aspx

Familien mit Kindern ist dringend zu empfehlen, jetzt noch einen Antrag auf Überprüfung der SGB II und SGB XII- Bescheide zu stellen. Der Ausgang ist zwar ungewiss. Bestenfalls muss jedoch das Geld für den in den vergangenen 4 Jahren! zu gering bezahlten Kinderregelsatz nachgezahlt werden.

Neue Gruppe: Jung & positiv
18.09.2009

Logo Jung & PositivAb sofort freuen sich Basti & Christian auf euch: Unsere Gruppe richtet sich an HIV-positive Gay- & Bi-Boys von 17 bis 25 Jahre.
Mehr erfahren...

Fortbildung zum Thema "HIV und Recht"
20.08.2009

Am Samstag, 17. Oktober i.d. Z. von 14h - 18h wird der Kölner RA Jacob Hösl in der HAH zum Thema "HIV und Recht" referieren und gerne Teilnehmerfragen beantworten. Insbesondere wird Inhalt der Veranstaltung sein:

Herr Hösl ist seit vielen Jahren im Aidshilfekontext engagiert und "der Fachmann" zum Thema HIV und Recht.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung unter Tel.: 0511 - 360 69 6-0 oder Email : info@hannover.aidshilfe.de wird gebeten.

Die Veranstaltung wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung von MSD SHARP & DOHME GMBH.

Krankengeld für freiwillig versicherte Selbständige entfällt
12.11.2008

Mit der im Januar 09 in Kraft tretenden Neuregelung des Krankentagegeldes entfällt für freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse versicherte Selbständige das Krankentagegeld!

Nach Informationen des Bundesgesundheitsministeriums müssen die Krankenkassen nach Inkraftteten Freiberuflichen Wahltarife mit einer Grundsicherung anbieten. Ab welchem Zeitpunkt das Krankentagegeld gezahlt wird, ist nicht vorgeschrieben.

Die Kassen sind nicht verpflichtet, auf die Wahltarife explizit hinzuweisen. Der Versicherte muss sich also selber kundig machen und sollte dies jetzt auch tun.

Hinzu kommt, dass dieser Wahltarif für 3 Jahre bindend ist!

Individuelle Renten- und Reha-Beratung
27.10.2009

Der nächste Termin für das Renten- und Reha-Beratungsangebot der Hannöverschen AIDS-Hilfe ist am 17. Dezember 2009, 15-20 Uhr in der Hannöverschen AIDS-Hilfe e.V.

BesucherInnen der Hannöverschen AIDS-Hilfe e.V. haben zu diesem Termin die Möglichkeit, sich vom Rentenfachmann Andreas Neumann persönlich zum Thema „Rente" und „Reha" beraten zu lassen.

Andreas Neumann ist Dipl. Verwaltungswirt der Sozialversicherungen. Er war viele Jahre für die LVA tätig, arbeitet aktuell in einer Beratungsstelle für Schwule in Köln und bietet regelmäßig Seminare zum breiten Themenfeld der Sozialversicherungen und des Sozialrechts in der freien Akademie Waldschlösschen an.

Die Beratungstermine finden 4 x jährlich in der HAH statt. Eine frühzeitige persönliche Anmeldung ist zwingend erforderlich!

Anmeldungen bitte an Tel. (05 11) 360 69 6-0 oder per E-Mail an: info@hannover.aidshilfe.de

!!!Bitte bringen Sie alle erforderlichen Unterlagen in geordnetem Zustand mit!!! Danke!

Taiji/Qigong-Kurs
17.10.2008

Die HAH sucht HIV- positive InteressentInnen für einen Taiji bzw. Qigong- Kurs.

Der Kurs soll ab dem 06. November 2008 jeweils donnerstags i.d.Z. von 18.30 h - 19.45 h in Hannover Linden Nord stattfinden (8 Einheiten).

Die Kosten für die Teilnahme betragen 80,- Euro. Diese werden nach Abschluss des Kurses und Ausstellung einer Teilnahmebescheinigung von allen gesetzlichen Krankenkassen erstattet (von privaten Krankenkassen leider nicht).

Einkommensschwache InteressentInnen können den Kurs beim Kursleiter Jürgen Keller in Raten bezahlen oder sie können das Angebot der HAH in Anspruch nehmen, für o.g. Summe in Vorleistung zu gehen.

Informationen zu Jürgen Keller unter www.chinesische-wege-zur-eigenen-mitte.de

InteressentInnen melden sich bitte bei Barbara Krzizok, Tel.: 0511 - 360 69 6-19 Email: b.krzizok@hannover.aidshilfe.de

… mach' den Test!
24.09.2008

Tobi macht den Test - Augen

Aufklärung per Fotoroman

Fotogeschichte Tobi macht den TestMit einer „Foto-Kurzgeschichte“ animiert die Hannöversche AIDS-Hilfe e. V. Junge und Junggebliebene zum anonymen und kostenlosen HIV-Test, „wenn es mal passiert ist“.

Tobi macht den Test

Die kleine Geschichte macht anschaulich, wie Mann auch dann noch Verantwortung übernehmen kann, wenn Mann im entscheidenden Moment nur noch mit dem Schwanz gedacht hat.

Mit einem Klick auf das Bild lässt die Geschichte gleich hier runterladen und mit seinem Partner ins Gespräch kommen… Denn auch Unsicherheit und Ungewissheit machen krank. Und das muss wirklich nicht sein. Wissen schützt und hilft. Sich und andere. Manchmal ist ein Test die schönste Art, Liebe und Verantwortung zu zeigen.

Alles zu Tests, Terminen und Adressen gibt es hier mit einem Klick.
Was Mann zum schützen braucht, gibt es hier…

Selbsthilfegruppe für Afrikaner gestartet
11.09.2008

Unterstützt vom Land Niedersachsen und der Region Hannover hat die Hannöversche AIDS-Hilfe jetzt ein Beratungsangebot und eine Selbsthilfegruppe für Menschen afrikanischer Herkunft ins Leben gerufen. Informationen und Flyer stehen in englischer und deutscher Sprache zur Verfügung.
Zum Angebot…

Außerdem präsentieren sich jetzt auch das Frauencafé und die Mutter-Kind-Gruppe mit einer eigenen Seite. Auch dort stehen Flyer zur Information bereit.
Zum Frauencafé…
Zur Mutter-Kind-Gruppe…

Neues Angebot: schwul & positiv – Gesprächsabende für schwule Männer mit HIV
05.09.2008

Ab September starten in der Hannöverschen AIDS-Hilfe e.V. regelmäßige Gesprächsabende für schwule, HIV-positive Männer, die erst seit einiger Zeit von ihrer HIV-Infektion wissen bzw. Gesprächsbedarf verspüren:

Dies sind einige Themen, die besonders akut sind, wenn man lernen muss, mit HIV zu leben. An diesen Abenden besteht die Möglichkeit, in vertraulicher Atmosphäre andere Betroffene kennen zu lernen, sich über solche Themen auszutauschen, sich gegenseitig zu unterstützen u.v.m. Die Themen werden durch die Anliegen der Teilnehmer bestimmt.

Die Abende werden angeleitet von Jürgen Maaß (Diplom-Pädagoge, Hannöversche AIDS-Hilfe e.V.) und Matthias (ehrenamtlicher Mitarbeiter und selbst HIV positiv)

Die Gesprächsabende finden 14-tägig abends statt, eine regelmäßige
Teilnahme ist erwünscht.

Nähere Infos gibt es über Jürgen Maaß, HAH: 0511/360696-16 o. j.maass@hannover.aidshilfe.de

BSG-Urteil: Anrechnung der Krankenhauspflege auf ALG II ist rechtswidrig
02.09.2008

Erst im Dezember 07 erließ Arbeitsminister Olaf Scholz eine Verordnung,die besagt, dass Krankenhauskost als Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit anzurechnen sei (pauschal in Höhe von monatlich 35% der Regelleistung).

Seit dem 18.06.08 gibt es nun ein Urteil des Bundessozialgerichtes (AZ B 14 AS 22/07 R), welches erklärt:
Die Anrechnung von Krankenhausverpflegung als geldwertes Einkommen ist rechtswidrig. Auch wenn der Fall, der dem BSG zugrunde liegt, nicht die seit Dezember 07 geltende Regelung zum Antragsgegenstand hatte, hat das BSG bzgl. dieser nunmehr geltenden Vorschrift in der mündlichen Urteilsverkündung ebenfalls erhebliche Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit angemeldet.

Konkret heißt dies für Betroffene: Widerspruch einlegen lohnt sich – auch wenn es ggf. nötig sein wird, einen weiteren (für den Klagenden kostenlosen) Musterprozess zu führen. Unterstützung bietet z.B. der VDK.Bei Altfällen (also wenn in der Vergangenheit Geld gekürzt oder zurück gefordert wurde) kann ein Antrag auf Überprüfung nach § 44 SGB X gestellt werden. Die Behörde muss dann gekürzte Alg II – Leistungen bis zu 4 Jahre rückwirkend nachzahlen bzw. erstatten.

Weitere Infos unter http://www.vdk.de/perl/cms.cgi?ID=de18874 .

Quelle: DAH-Rundbrief 13/2008

In der HAH steht Barbara Krzizok für Nachfragen und Unterstützung als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Tel.: 0511 - 360 69 6-19

Übernahme von Kosten Schulmaterialien / Regelsatzerhöhung Kinder und Jugendliche
08.08.2008

Bündnisplattform „Hartz IV – vorsätzliche Kürzungen bei Schulkindern"

Die Bündnisplattform fordert höhere Regelsätze für Kinder und deckt die (versteckten) Kürzungen der Regelleistungen für Kinder auf. So sind z.B. AUSGABEN FÜR SCHULMATERIALIEN IM REGELSATZ ÜBERHAUPT NICHT ENTHALTEN.

Betroffen von den Regelsatzkürzungen sind auch die Eltern bzw. die gesamte Familie. Eltern / Mütter mit HIV sparen nicht selten an ihrer eigenen medizinischen Versorgung, um den Kauf von Schulmaterialien und anderen Dingen zu ermöglichen, an denen es ihren Kindern infolge der Kürzungen in z.T. existentieller Weise fehlt.

Mehr zur Bündnisplattform unter www.kinderarmut-durch-hartz4.de

Hintergründe der Kinderregelleistungskürzungen in der Broschüre: Fördern durch Kürzen, zum Download unter: http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2008/FoerdernDurchKuerzen.aspx

An der Frage der Kinderregelleistung könnte mal ein wirklicher Erfolg im Kampf gegen den Sozialabbau erstritten werden. DAFÜR IST EINE BREITE MOBILISIERUNG NOTWENDIG! Also: Aufraffen und mitmachen!

Musterschreiben für Widerspruch, einstweilige Anordnung und Klage zur Durchsetzung der Erstattung von Kosten für Schulmaterialien jetzt im Netz unter: http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2008/Schulkosten.aspx und Ergänzungen hierzu unter: http://www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2008/Schulkosten2.aspx

Weist bitte möglichst umfangreich auf die Kampagne und die angegebenen Infos hin.

Armut und HIV – Hilfe ist Glückssache
04.07.08

Die Stiftung Deutsche AIDS-Hilfe beklagt die sehr ungleiche, zufällige und oft ungenügende Bewilligung von Mehrbedarfen für bedürftige HIV-Infizierte bzw. Erkrankte.
„Hilfe nach Kassenlage“ – Artikel hierzu in der Frankfurter Rundschau

Erhöhung des Mehrbedarfs für kostenaufwändige Ernährung
05.06.08

Jetzt Anträge stellen auf Neuberechnung Höhe Mehrbedarf kostenaufwändige Ernährung!

Änderung bzgl. Höhe des Mehrbedarfs für kostenaufwändige Ernährung: ANTRÄGE STELLEN:

In zwei LSG – Urteilen wurde kritisiert, dass die Höhe des Mehrbedarfs für kostenaufwändige Ernährung seit dem 01.01.05 nicht um 7,68% angepasst wurde. Hintergrund: Die Empfehlungen des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge sind von 1997 (HIV / AIDS = 25,56 Euro) und wurden festgeschrieben bis Ende 2004. Ab 2005 hätten diese Empfehlungen angepasst bzw. erhöht werden müssen.

Im Übrigen wäre dieser Betrag zum 01.07.2007 um weitere 0,54 % zu erhöhen gewesen (wegen der Rentenanpassung).

Anträge auf Neuberechnung sollten unter Bezugnahme der beiden Gerichtsurteile gestellt werden. Geschäftszeichen der Urteile:
LSG München, Urteil vom 13.09.2007 – L 11 AS 258 / 06;
LSG Stuttgart, Urteil vom 14.12.2007 – L 8 AS 1462 /07.

Nachzahlungen wären bis zu 4 Jahren zurück zu gewähren.

Neue Internet-Plattform für HIV-Infizierte im Erwerbsleben
20.05.08

Auf das folgende neue Internetangebot möchten wir Sie gerne hinweisen:

Plattform für HIV-Infizierte im Erwerbsleben

www.positivarbeiten.de

Das neue Internetangebot aus Selbsthilfekreisen bietet den Austausch zu HIV im Erwerbsleben. Hier werden Arbeitsumgebung, Umgang mit Mobbing, Outing oder Schwerbehinderung ebenso diskutiert, wie auch der Zugang zum Arbeitsmarkt oder wie man sich in einer beginnenden Selbstständigkeit absichert.

Auf Initiative von Positiv e.V. und der Deutschen Aidshilfe fand Ende 2007 im Waldschlösschen ein Treffen zur „Bildung einer Interessensvertretung von HIV-Infizierten im Erwerbsleben" statt. Acht Teilnehmer ergriffen die Initiative zur Plattform, da bessere Informationen und niedrigschwelliger Zugang zum persönlichen Austausch dringend für nötig befunden wurden.

Neue Erkenntnisse in der Grundlagenforschung - neue Ansätze in der Prävention
20.05.08

Tagesseminar für ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen in der HIV-Prävention

In der Forschung zu HIV & AIDS hat es in den letzten Jahren viele neue Erkenntnisse gegeben, die sich auch in der Präventionsarbeit niederschlagen. Letzte Beispiele sind die Diskussion um die Thesen der EKAF im Januar gewesen, oder aber auch die aktuell wieder mit den "frisch" veröffentlichten Zahlen des RKI aufkommende Diskussion um die Ursachen weiterhin ansteigender HIV-Neudiagnosen bei MSM.

Aus diesen Ergebnissen ergeben sich neue Herausforderungen für eine wirksame, zielgruppenspezifische HIV-Prävention.
Aus diesem Anlass möchten wir alle ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen in der HIV-Prävention herzlich zu folgendem Tagesseminar einladen:

"Neue Erkenntnisse in der Grundlagenforschung - neue Ansätze in der Prävention"

am Freitag dem 13.06.08 (10 - 17 Uhr) in der Hannöverschen AIDS-Hilfe e.V.
(Je nach Rückmeldung kann sich der Veranstaltungsort noch ändern)

Referent: Bernd Vielhaber (freiberuflicher Medizinjournalist mit den Schwerpunkten HIV/AIDS, Hepatitis und STD), Moderation: Jürgen Maaß

Fragen der Teilnehmer werden vorrangig berücksichtigt. Teilnehmerbegrenzung: 20 Personen. Für einen kleinen Mittagsimbiss ist gesorgt.

Um eine verbindliche Anmeldung bitten wir bis zum 02.06.08 unter Angabe von Telefon und Mailadresse an Jürgen Maaß (j.maass@hannover.aidshilfe.de oder 0511/360696-16)


Kunsttherapie für Menschen mit HIV und AIDS

Die Hannöversche AIDS-Hilfe e.V. bietet seit mehreren Jahren in Kooperation mit der Lazaruslegion e.V. eine kunsttherapeutische Gruppe für Menschen mit HIV & AIDS an.

In dieser Gruppe sind derzeit noch Plätze frei!

Interessenten wenden sich bitte zu den Sprechzeiten an die Hannöversche AIDS-Hilfe e.V. (Telefon: 0511/360696-0, Mo 10-12, Di & Mi 10 - 16, Do 12 - 16 Uhr)

Einige der im Rahmen der Kunsttherapie entstandenen Werke sind derzeit in einer kleinen AUSSTELLUNG in dem Räumlichkeiten der Hannöverschen AIDS-Hilfe e.V. während der o.g. Öffnungszeiten zu besichtigen. Einzelne gezeigte Werke haben am Konrad-Lutz-Preis teil genommen und wurden teilweise sogar prämiert.

Zur Kunsttherapie-Gruppe für Menschen mit HIV & AIDS:

Gegenstand des Projektes ist es, die Teilnehmer/innen in die Lage zu versetzen, Stressoren ausfindig zu machen und ihnen Methoden zu vermitteln, mit diesen Stressoren so umzugehen, dass eine Gesundheitsschädigung minimiert wird. Durch die Aktivierung gestalterischer Prozesse nach Entspannung sollen Erholungsquellen, innere Helferfiguren und körperliches Wohlbefinden in Bildern „konserviert" werden, um in Stresszeiten abrufbar zu sein. Ein Betroffener aus einer bestehenden Malgruppe schildert seine Erfahrungen mit dem kunsttherapeutischen Malen folgendermaßen: "Das Malen bedeutet für mich eine Art Auffüllen meiner inneren Reservekammer. Wenn ich beim Malen war, fühle ich mich wie Aufgetankt und kann meinen Alltag mit Tabletten und Arztbesuchen etc. wieder bewältigen."

Das Projekt wird von einer Diplom-Pädagogin und Kunsttherapeutin geleitet, die schon seit einigen Jahren Menschen mit HIV kunsttherapeutisch begleitet. Sie ist außerdem ausgebildete medizinische Sprachheilpädagogin und Heilpraktikerin für Psychotherapie und als solches mit den gängigen Entspannungsverfahren vertraut.


PosT – und Tschüss.

Die letzte Ausgabe der hessisch-hannöverschen Gemeinschaftspostille, mit einem anrührenden Selbst-Pin-up der Redaktion, über Virenlast bei der Sexualität, einer lustvollen Ausstellung im Ledermuseum Offenbach (Must see), viel Ethik und unmoralischen Schuhwarenschaufenstern… Downloaden, lesen, mitreden.
Zur Nachrichtenseite…


Rückruf Viracept

Wir bitten um Beachtung der folgenden Pressemitteilungen des Medizinreferenten Armin Schafberger der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. und der Firma Roche:

Die Firma Roche ruft den Proteaseinhibitor Viracept wegen chemischen Verunreinigungen zurück. Roche erhielt mehrere Berichte darüber, dass verschiedene Chargen von Viracept Filmtabletten einen eigenartigen oder unangenehmen Geruch haben. Analysen der betroffenen Tabletten bestätigten eine Verunreinigung des Wirkstoffs mit Methansulfonsäureethylester.

Aus Sicherheitsgründen ruft Roche alle Formulierungen von Viracept, d.h. Viracept 250 mg Filmtabletten und Viracept 50 mg/g Pulver zum Einnehmen, zurück.

Patienten, die dieses Medikament einnehmen müssen, werden aufgefordert, baldmöglichst zu ihrem Arzt/ihrer Ärztin zu gehen, damit die Therapie umgestellt werden kann.

!!! Es wird empfohlen, dass Patienten Viracept zusammen mit der gesamten HIV-Begleitmedikation so lange weiter einnehmen, bis sie vom Arzt auf eine Alternativtherapie umgestellt wurden !!!

Weitere Informationen zu diesem Rückruf können Sie unter der Telefonnummer 07624 / 14 2082 (Fa. Roche) abrufen.


Die HAH hat wieder ein Betreuerteam

In Kooperation mit der LazarusLegion (Christenbeistand für Menschen mit HIV)besuchen die ehrenamtlichen Betreuer einmal wöchentlich sowie nach Bedarf die Infektionsstation der MHH. Ärzte und Pflegepersonal wurden gebeten, ihre PatientInnen über diesen Besuchsdienst zu informieren und Besuchswünsche an das Betreuerteam rück zu melden.

Wir möchten mittels dieses Besuchsdienstes den Kontakt zur Aidshilfe erleichtern und sowohl den PatientInnen wie auch dem medizinischen Personal unsere Angebote näher bringen. Gerade viele ausländische PatientInnen wissen nichts von und über Aidshilfe und bleiben mit ihren Nöten alleine. Eine enge Zusammenarbeit medizinischer, sozialer und seelsorgerischer Dienste trägt jedoch wesentlich zur Gesundung und zur Gesunderhaltung von Menschen mit chronischen Erkrankungen bei.

Das Betreuerteam besucht jedoch nicht nur im Krankenhaus, sondern führt auch Hausbesuche durch und begleitet zu Ämtern, Ärzten, Alltagsgeschäften und Freizeitunternehmungen.

Ansprechpartnerinnen sind: Sabrina Voßhams für die LazarusLegion (0511- 62 50 41)
und Barbara Krzizok für die HAH (0511 - 360 69 6-19)


Integration chronisch kranker Menschen in das Erwerbsleben wird erleichtert.

HANNOVER. Mit Unterstützung des Niedersächsischen Sozialministeriums haben die Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen und die Niedersächsische AIDS-Hilfe am Mittwoch auf Landesebene das Modellprojekt „Sozialer Dialog für AIDS und Arbeit" vereinbart und gestartet. „Wir wollen Menschen mit AIDS die Teilhabe am Erwerbsleben erleichtern und Diskriminierungen auf dem Arbeitsmarkt im Sinne des neuen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes abbauen", erklärten Jörn Jan Leidecker von der Niedersächsischen AIDS-Hilfe und Dr. Götz von Einem von der Bundesagentur für Arbeit bei der Vorstellung des Projekts.

Das niedersächsische Projekt habe deshalb bundesweit Vorbildfunktion. Das soziale Klima in unserem Land wird davon insgesamt profitieren", so Staatssekretärin Hawighorst. In Niedersachsen sind nach Schätzungen der AIDS-Hilfe die Hälfte der etwa 3.000 Menschen mit AIDS von Leistungen nach dem SGB II abhängig. Den meisten von ihnen ist es dank moderner Therapien möglich, eine geregelte Arbeit auszuüben. Trotzdem seien Betroffene auch im Bereich der Arbeitsvermittlung immer wieder auf Wissensdefizite und teilweise irrationale Ängste gestoßen mit der Folge, dass sie von Maßnahmen ausgeschlossen oder Persönlichkeitsrechte verletzt wurden. Mit den jetzt vereinbarten Fortbildungsmaßnahmen werden die Fallmanager/innen in regionalen Bündnissen für den Umgang mit HIV-Infizierten gezielt weiterqualifiziert. „Erstmals ist es gelungen, systematisch eine Kooperation zwischen den regionalen AIDS-Hilfen und den örtlichen JobCentern ins Leben zu rufen. Dies wird nicht nur Menschen mit AlDS sondern auch anderen chronisch Kranken die Integration ins Erwerbsleben erleichtern", betonte Thomas Heidorn vom JobCenter Region Hannover, einem der größten JobCenter in Niedersachsen.


Neues Angebot der Hannöverschen AIDS- Hilfe e.V. für Menschen mit HIV und deren PartnerInnen und Angehörige

Seit dem 08. Mai 07 findet jeweils am 2. und 4. Dienstag des Monats i.d.Z. von 16.30 h - 18 h in den Räumen der Hannöverschen AIDS-Hilfe e.V. das Forum Soziale Sicherung (FSS) statt.

Beim FSS handelt es sich um einen Gesprächskreis rund um soziale Fragen wie z.B.
"Welche Mehrbedarfe stehen mir aufgrund meiner Erkrankung zu?"
"Ab wann bin ich eigentlich voll erwerbsgemindert?"
„Welche gesundheitsbezogenen Daten muss ich mitteilen?
„Bekomme ich einen Ernährungs- Mehrbedarf schon bei Nachweis einer HIV- Infektion oder erst im Vollbild AIDS?“
„Wie groß / teuer darf meine Wohnung sein?“
„Ich wohne in einer WG - ist das jetzt eine Bedarfsgemeinschaft?“
„Mein Widerspruch wird nicht bearbeitet- was kann ich tun?“
„Welche besonderen Fördermöglichkeiten gibt es für mich als Behinderten?“
„Regelsatzkürzung bei Krankenhausaufenthalt - darf das sein?“

Konzipiert ist das FSS als Gruppensitzung mit einer TeilnehmerInnenzahl bis max. 8 Personen. Anschließende Einzelgespräche sind möglich. Um eine Anmeldung unter 0511 - 360 69 6-19 wird gebeten.

Geleitet wird das FSS von Barbara Krzizok sowie von zwei ehrenamtlichen MitarbeiterInnen mit sozialrechtlicher Fachkompetenz.


Info zum Thema Rente!

Das Bundessozialgericht hat mit Urteil vom 16. Mai 2006 (Aktenzeichen B 4 RA 22/05 R) über die Abschläge, die die Rentenversicherungsträger bei den Erwerbsunfähigen, die bei Rentenbeginn das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, entschieden. Das Bundessozialgericht ist der Auffassung,dass eine solche Kürzung rechtswidrig ist. Dies betrifft alle Renten, die nach dem 01.01.2000 bewilligt worden sind. Die Rentenversicherungsträger nehmen für diese Fälle nicht automatisch eine Neuberechnung vor, dies geschieht nur auf Antrag. Sie wollen den Ausgang weiterer Verfahren abwarten (geklagt wurde wegen der Abschläge zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr). Zum 1. Mai 2007 ist eine Gesetzesänderung geplant. Ab diesem Zeitpunkt ist eine rückwirkende Neuberechnung nicht mehr möglich. Damit Ansprüche nicht verloren gehen, muss bis zum 30. April 2007 ein entsprechender Antrag gestellt werden. Download Musterschreiben


HIV.NET 2007 – neue Version online

Es stehen jetzt die letzten Kapitel von HIV.NET 2007 im Internet bereit. HIV.NET 2007 ist die 15. Auflage des HIV-Lehrbuches, hat etwa 850 Seiten und steht wie immer als kostenloses Internet-Nachschlagewerk zur Verfügung.

Das gedruckte Buch ist nicht vor Mai im Buchhandel erhältlich.

HIV.NET 2007: http://www.hiv.net


Einladung zum SonntagscaféLecker: Einladung zum Sonntagscafé

Jeden 1. Sonntag im Monat: Einfach kommen und mitmischen. Kuchenspenden willkommen! Beginn jeweils um 15 Uhr. Wir sehen uns im Gruppenraum der Hannöverschen AIDS-Hilfe in der Langen Laube 14.

 

 

Kondome - gut & günstig von der Hannöverschen AIDS-Hilfe e. V.
Kondome - gut & günstig von der Hannöverschen AIDS-Hilfe e. V.