Vorbeugen >
Drogen & Haft
Drogengebrauchende Menschen
Die Gruppe der intravenös (i.v.) drogengebrauchenden Menschen lebt
seit Beginn der HIV/AIDS Ausbreitung mit einem hohen HIV-Infektionsrisiko.
Zu den gesundheitlichen Risiken im Zusammenhang des Konsums nicht legaler
Substanzen kommt die latente Gefährdung durch lebensbedrohliche Infektionen
wie HIV/AIDS und Hepatitiserkrankungen hinzu. Zur Reduzierung von HIV-Übertragungsrisiken
für Drogengebraucher hält die Hannöversche AIDS-Hilfe nachstehende
Angebote bereit:
- Aufsuchende Kontakte und Beratungsangebote in den Drogenszenen. Safer
use/safer sex Informationen an drogenkonsumierende Menschen
- Informationen und Aufklärung über Gefährdungen bezüglich
HIV, Hepatitis und andere gesundheitliche Risiken
- Beratung von und Austausch mit anderen im Arbeitsbereich "Drogen"
tätigen Einrichtungen. Zur Verfügung Stellen von Informationsmaterial
und Durchführung von Multiplikatorenschulungen.
Beratung und Betreuung im Strafvollzug
1. Angebote für Inhaftierte
- Vorausgehend: Unterstützung bei Bemühungen, eine drohende
Inhaftierung zu vermeiden durch Begleitung zu Gerichtsverhandlungen, Kontakte
zur Bewährungshilfe, zur Staatsanwaltschaft und anderen Institutionen.
- Regelmäßige Besuche in der Haftanstalt, Informationen und
Gespräche zu HIV/AIDS, Kontaktaufnahme zu Einrichtungen in der JVA
wie dem sozialen oder medizinischen Dienst, Begleitung bei möglichen
Haftausgängen zur Hannöverschen AIDS-Hilfe, bei Bedürftigkeit
materielle Hilfen (Paket).
- Unterstützung bei der Haftentlassung (Wohnraumbeschaffung, Substitution,
Kontakte zu Ärzten, Behörden, Gericht und anderen Einrichtungen).
2. Angebote für Bedienstete im Justizvollzug
- Informationen zur Gefährdung durch HIV, Hepatitis und ähnlichen
gesundheitlichen Risiken unter den Bedingungen des Justizvollzuges durch
persönliche Gespräche und Aufklärungsbroschüren.
- Fortbildungsveranstaltungen für Bedienstete im Justizvollzug.