Hannöversche AIDS-Hilfe e.V. eröffnet CheckPoint Hannover

Unter dem Label „CheckPoint Hannover“ fasst die Hannöversche AIDS-Hilfe e.V. ab sofort ihre Testangebote und Präventionsprojekte zusammen. Zielgruppe sind vor allem Menschen mit einem Sexualverhalten mit erhöhtem Risiko, also wechselnden Sexualpartner*innen. Das Angebot ergänzt die vorhandenen Angebote der Kommune und der Arztpraxen in Hannover um ein Angebot in den Abendstunden. Alle Angebote können anonym und diskret genutzt werden. Die Hannöversche AIDS-Hilfe e.V. kooperiert dabei eng mit spezialisierten Arztpraxen sowie dem Fachbereich Gesundheit der Region Hannover zusammen.

Einzusehen ist das Angebot des CheckPoint Hannover unter www.checkpointhannover.info.

Was ist ein Checkpoint?
Die Marke „Checkpoints“ wird von den AIDS-Hilfen in Deutschland derzeit an vielen Orten etabliert, sie steht für ein regelmäßiges, niedrigschwelliges, innovatives Angebot an Beratung und Testungen zu HIV & STI entsprechend den Standards der Deutschen AIDS-Hilfe e.V.. Alle Checkpoints sind eng miteinander vernetzt und entwickeln ihr Angebot gemeinsam stetig weiter.

Mit der Einrichtung der CheckPoints reagieren die AIDS-Hilfen auf die wiederholte Forderung der „Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C und anderen sexuell übertragbaren Infektionen“ der Bundesregierung und des Robert-Koch-Institutes nach dem Ausbau niederschwelliger Testangebote für Risikogruppen.

Das Angebot im Checkpoint der Hannöverschen AIDS-Hilfe e.V. umfasst aktuell:

  • Risikoanalyse und Safer-Sex-Beratung zu HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen
  • Regelmäßiges Schnelltest-Angebot auf HIV (&Syphilis)
    (jeden 1. Montag und 2. & 4. Donnerstag im Monat, 18-20 Uhr)
  • Regelmäßige Screening-Untersuchungen auf Sexuell übertragbare Infektionen für Männer, die Sex mit Männern haben (auch für Trans* Menschen)
  • Regelmäßige Screening-Untersuchungen auf Sexuell übertragbare Infektionen für Menschen mit Sexualverhalten mit erhöhtem Risiko
  • HIV-Selbsttest (Beratung, Verkauf & begleitete Anwendung)
  • PrEP-Beratung (initial und im Verlauf laut PrEP-Richtlinie)
  • mehrsprachige (Test-)Beratung (bisher Deutsch, Englisch & Arabisch)
  • Thematische Angebote zum Thema Sexuelle Gesundheit
  • Fortbildungsangebote für Berater*innen
  • Ärzt*innen- & Multiplikator*innen-Schulungen